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Familienbildung, Familienberatung, Kindertagesstätten und Schulen wollen gemeinsam Kin­der und Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen, Bildungsprozesse fördern und Eltern bei der Integration ihrer Kinder in die Gesellschaft helfen. Die Erfahrungen zeigen: Koopera­tionen sind hierbei erfolgreich, für alle Beteiligten Gewinn bringend und besonders für die Kinder und Jugendlichen selbst von großem Vorteil. Außerdem helfen sie den Bündnispart­nern dabei, die vorhandenen Ressourcen besser zu nutzen, Angebotslücken abzubauen und Zielgruppen zu erreichen, die bisher zu wenig Berücksichtigung fanden. Das Ziel der aktuel­len Initiative der Landesverbände der Familienbildung in Nordrhein-Westfalen ist es, solche Kooperationen zu unterstützen. Durch einen einrichtungsübergrei­fenden Dialog sollen Fami­lienbildungsstätten mit anderen Einrichtungen, die Kinder, Jugendliche und Familien für den Lebens- und Erziehungsalltag stärken, vernetzt werden. Die Landesverbände der Familienbil­dung stoßen mit dieser Initiative eine weitere Innovation in der Familienbildung an und wer­den dabei von unserem Ministerium gefördert. Netzwerke sind eine wesentliche Vorausset­zung dafür, dass Nordrhein-Westfalen zu einem kinder- und familienfreundlichen Land wer­den kann. Überall, wo sie verankert und dauerhaft aktiv werden, können sie viel bewirken. Solche Netzwerke brauchen wir, um unsere Familienzentren mit Leben zu füllen. Die Famili­enbildung, eine tragende Säule der Familienzentren, verdeutlicht mit dieser Broschüre ihr Engagement zur Unterstützung der gemeinsamen Erziehungs- und Bildungspartnerschaften. Sie will Kooperationen anregen und mit Tipps zum Nach-Machen und Selbst-Machen einla­den. Konkrete Beispiele, vielfältige Informationen und Arbeitshilfen sollen zum Gelingen der Zusammenarbeit vor Ort beitragen. 

Den Worten des Ministers für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW - Armin Laschet - folgend, hat sich die Kindertagesstätte Kinderburg mit allen Ange­boten der Einrichtung beim Land NRW beworben, die Qualifikation als Familienzentrum zu erhalten. Unter den zahlreichen Bewerbungen hat es die Einrichtung sofort geschafft, die Be­triebserlaubnis hierzu ab dem 01. Aug. 2007 – zunächst für ein Jahr – zu erhalten. Es wird dann vom Landschafts­verband geprüft, ob alle Anforderungen zur Zertifizierung als Familienzentrum erfüllt wur­den um diese Zertifizierung zu halten. Und das will die Kinder­burg unbedingt schaffen.

Ziel des Familienzentrums Kinderburg e.V. ist es, mit sozialraumorientierten Angeboten die Familien zu unterstützten und zu stärken.  

Durch die gelungene Kooperation und einen regelmäßigen Austausch mit dem Kinder- Förder- und Beratungszentrum, sowie mit Convalesco Therapiezentrum GmbH ist es der Kinderburg als erste Kindertagesstätte in Duisburg geglückt,  ein SETTING in die Praxis zu integrieren. Es handelt sich dabei um ein Präventivkonzept zur langfristigen und wir­kungsvollen Gesundheitsförderung von Familien. Die dafür benötigten finanziellen Res­sourcen werden von der Techniker Krankenkasse und der AOK Rheinland zur Verfügung gestellt. Das über neun Monate angelegte SETTING setzt in den bereits genannten drei Lebensbereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung an. Zu jedem Themenblock fin­den sowohl eine Erzieherinnenfortbildung als auch regelmäßige Elternveranstaltungen zur Stärkung der Elternkompetenz statt.


Die Kooperationspartner setzen sich gemeinsam dafür ein, dass Familien wohnortnah und orientiert am speziellen Bedarf im Sozialraum unterstützende Bildungs-, Beratungs-, Seel­sorge- und Betreuungsangebote im Familienzentrum erhalten. Die Kindertagesstätte Kin­derburg e.V. hat und wird zukünftig mit ihren Kooperationspartnern gemeinsame Ange­bote entwickeln. Die bestehenden Vernetzungen sollen vertieft und erweitert werden.

Derzeitige Vernetzungspartner - s. unter Kooperationen              

 
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